Max und Moritz (M&M) – Da ist noch was im Busch!
frei nach dem Klassiker von Wilhelm B.
von Bernhard Studlar
Deutsche Erstaufführung

Für Kinder und Jugendliche von 6 – 12 Jahren.

Und natürlich für alle anderen auch!


„Max und Moritz“ haben den
1. Preis beim 18. Kindertheater-Festival KIT 2023
im Stadttheater Amberg gewonnen!

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Wir sind: Max und Moritz – Check!
Der M&M-Move zum Mitmachen.



Max und Moritz: Sie sind wieder da!

Etwas still war es um die beiden Bösen Buben geworden, die „Antihelden“ unserer Kindheit und der Kindheit unserer Groß-, Urgroß- und Ururgroßeltern, die immer einen neuen wilden Streich ausgeheckt haben, der einem die Haare zu Berge stehen ließ und manchem Huhn das köstliche Leben gekostet hat. Doch wie durch ein Wunder haben sie die Mühle überlebt – vielleicht war es ja auch nur eine üble Fantasie vom alten Herrn B. von anno dazumal!?!

Da stehen sie also wieder, bunt und frech wie eh und je, und laufen schnurstracks einem farblosen und überaus humorlosen Erzähler über den Weg, der dreist behauptet, ihre Geschichte, die Geschichte von Max und Moritz, weitererzählen zu dürfen! Was soll denn das???

Kurzerhand wird der „Buschmann“, wie sie ihn kühn nennen, überstimmt und die beiden nehmen ihm das Heft, respektive das Buch aus seiner farblosen Hand. Doch was müssen sie sehen: der Ort ihrer genialen Streiche, Wilhelmsbusch genannt, ist nur noch ein öder Flecken, in dem der „Boltewismus“ herrscht und die Macht von einem ominösen Heiligen Huhn an sich gerissen wurde. Big Huhn is watching you!

Dabei sind sie alle noch da, die Bewohner von Wilhelmsbusch und früheren Opfer ihrer Streiche: die Witwe Bolte, der Lehrer Lämpel, der Schneider Böck, Onkel Fritz und der Bäcker Ei, doch sind sie kaum wiederzuerkennen! Als graue Schatten, als Schwarz-Weiß-Ausgaben ihrer selbst versuchen sie, die Regeln des Heiligen Huhns (keine Fragen, keine Farben) zu befolgen. Oder auch nicht… Denn schon hat die Witwe Bolte einen lukrativen Schwarzmarkthandel mit gebratenen Hühnerkeulen etabliert. Obwohl es streng verboten ist, in Wilhelmsbusch, Huhn im Haus zu haben! Wenn das mal nicht der emsige Hühnerbeauftragte des Ortes bemerkt. Denn dann gibt es Ärger!

Wie M&M, so nennen sich die beiden mittlerweile, mit neuen Streichen wieder Farbe in ihre Welt bringen und sich quasi als „anarchistische Systemverweigerer“ wie damals gegen die Welt der Erwachsenen, deren Regeln und Einschränkungen behaupten, erleben wir in der frischen neuen Version von Bernhard Studlar als Deutsche Erstaufführung.

Ein Theaterstück für Kinder und Jugendliche von 6-12 Jahren – und natürlich auch für alle Erwachsenen, die die beiden Lausbuben Max und Moritz als DIE Klassiker der deutschen Comic-Literatur von 1865 wieder treffen können. Eine kindgerechte, fröhliche Inszenierung und irgendwie auch eine politische Wiedergutmachung an den Bösen Buben, deren Schicksal diesmal ganz sicher nicht in einer Mühle enden wird!

Dauer: 60 Minuten ohne Pause


Presse:

Stadttheater Landsberg am Lech >> Landsberger Tagblatt / Augsburger Allgemeine

Gran­diose Schau­spie­ler beim Kin­der­thea­ter „Max und Moritz“
Das Neues Globe Theater aus Potsdam gastiert erneut in Landsberg. Für die Zuschauer bleibt kaum Zeit zum Luftholen.
Kurz vor der Som­mer­pause erst hatte das Neue Globe Thea­ter aus Pots­dam mit einem Erwach­se­nen­stück ein viel umju­bel­tes Gast­spiel in Lands­berg. Jetzt war das Ensem­ble erneut im Stadt­thea­ter – mit einem erst­mals in den Spiel­plan auf­ge­nom­me­nen Stück für Kin­der und ja – auch für Erwach­sene. Mit „Max und Moritz (M&M) – da ist noch was im Busch“von Bern­hard Stud­lar frei nach Wil­helm Busch, knüpfte die Bühne mühe­los an den großen Erfolg im Früh­som­mer an. Die Schau­spie­ler über­zeug­ten nicht nur, son­dern schlu­gen gut 75 Minu­ten lang alle in den Bann. … Zudem wir­belte die Geschichte (Regie Kai Fre­de­ric Schickel) wie ein ICE über die Bühne. Selbst für die Zuschauer blieb kaum Zeit zum Luft holen. Her­um­zap­peln und Zwi­schen­rufe bei sol­cher Rasanz? Dafür war kaum Zeit für die vie­len Kin­der im Thea­ter­saal und auch die Geschichte war für Ablen­kungs­ma­nö­ver viel zu gut.“ (von Romi Löbhard)

Parktheater Bensheim >> Bergsträßer Anzeiger

„Mit seinem Stück bringt das Neue Globe Theater unter der Regie von Kai Frederic Schrickel keine weichgespülte Story auf die Bühne. Max und Moritz setzen sich zwar für das Gute und Richtige und nicht zuletzt für Werte wie Freundschaft und Zuverlässigkeit ein, doch bewahrt die Aufführung auch in den Kostümen von Hannah Hamburger das Groteske der Vorlage …  Auch die grausamen Komponenten des Originals sind nicht eliminiert. „Ricke-Racke“ – die schreckliche Mühle – liegt als Drohung immer wieder über dem Geschehen … Doch legen M & M dem Buschmann am Ende das Handwerk für immer und befreien alle Hühner … allein schon das unangepasste Verhalten und die Frechheit der Hauptpersonen erfreute das Herz des jungen Publikums. Dazu die vielen Clownerien und Running Gags wie die Cola-Dose, aus der nur Konfetti kommt, oder eine Banane, mit der die dummen Erwachsenen immer wieder hereingelegt werden, Slapstick-Elemente und viel Sprachwitz. Am Ende gab es langen Applaus und begeisterte Rufe.“ (von Eva Bambach)

Stadttheater Amberg, 18. Kindertheater Festival KIT, Kritik: >> Onetz

„Das „Neues Globe Theater“ Potsdam hat sich dem Sprechtheater verschrieben, bringt dabei eigentlich Klassiker von Shakespeare bis Brecht auf die Bühne – und ohne eigene Spielstätte an ständig wechselnde Orte in der Republik. Erstmals hat das Ensemble seit Oktober auch Kindertheater im Programm. Ein lang gehegter Wunsch, wie Schauspieler und Regisseur Andreas Erfurth nach der zweiten Vorstellung am ersten Kit-Tag verrät. „Aber wir haben lange nicht das richtige Stück gefunden.“ Ein Zufall half: Als Martin Radecke und Laurenz Wiegand, die jetzt Max und Moritz spielen, im Tourbus wieder mal Quatsch machten, drängte sich der Vergleich mit Wilhelm Buschs bösen Buben geradezu auf – und das Stück war gefunden. Nicht die Original-Geschichte, sondern die moderne Umdeutung von Bernhard Studlar. Die ist für diejenigen, die den Klassiker noch kennen, genauso unterhaltsam und lehrreich wie für die, denen „M & M“ hier zum ersten Mal begegnen.

Bei den meisten ihrer Schützlinge, so verrieten einige der begleitenden Betreuerinnen der Kindergartenkinder im Publikum, war genau das der Fall: Die Kinder heute kennen Wilhelm Buschs Geschichten gar nicht mehr. Müssen sie auch nicht, denn sie lernen die beiden ja im einstündigen Stück kennen. Eine Stunde Theater, für Sechsjährige, ohne Pause? Wer hier Zweifel hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt: Die Kinder verfolgten gebannt das turbulente Geschehen, mit großen Augen, offenem Mund, blieben bis zum Schluss dabei und mischten sich auch lautstark ein.“ (Heike Unger, ONETZ PLUS)

Stadttheater Amberg, 18. Kindertheater Festival KIT, 1.Preis: >> Onetz 

„Max und Moritz – Da ist noch was im Busch“ gewinnt Amberger Kindertheaterfestival!
Die Aufführung beim Amberger Kindertheaterfestival „Max und Moritz – Da ist noch was im Busch“ überzeugte die Jury. Der KIT-Preis 2023 geht an das Neue-Globe-Theater (Potsdam). Das Ensemble darf das Kindertheaterfestival 2024 eröffnen.


Bernhard Studlar

Geboren 1972 in Wien. 1991–1996 Studium an der Universität Wien (Theaterwissenschaft, Philosophie, Germanistik, Publizistik). 1995–1998 Dramaturg und Regieassistent am Theater der Jugend in Wien. 1998–2002 Studium an der Hochschule der Künste im Fach Szenisches Schreiben. 2005 gründete er zusammen mit dem Regisseur Hans Escher die WIENER WORTSTAETTEN, ein interkulturelles Theaterprojekt zur Förderung des Austauschs und der Vernetzung zwischen österreichischen und internationalen Autorinnen und Autoren.

Bernhard Studlar schreibt Stücke als Einzelautor sowie im Autorenduo mit Andreas Sauter. 2001 Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes für sein Stück „Transdanubia-Dreaming“, das im Januar 2003 am Wiener Burgtheater uraufgeführt wurde. Das erste mit Andreas Sauter gemeinsam verfasste Stück „A. ist eine andere“ wird 2000 mit dem Kleist-Förderpreis für junge Dramatikerinnen und Dramatiker ausgezeichnet und 2004 als „Hörspiel des Jahres 2004“ der Stiftung Radio Basel. „All about Mary Long“ erhält den Preis für eine „Radikalkomödie“ vom Staatstheater Kassel (UA beim Donaufestival 2004). Im Dezember 2003 Uraufführung von „Mariedl-Kantine“ am Wiener Burgtheater.

2010–2015 schrieb Bernhard Studlar fünf Stücke in Folge für das Theater Rabenhof in Wien: „Human Being Parzival“, „Don Q“, „Die prima Stadtmusikanten – Rette sich, wer kann!“ „Max und Moritz (M&M) – Da ist noch was im Busch!“ und „Robinson Crusoe“ sowie eine Trilogie von Kinderstücken mit den Themen Raum („Um die Ecke“), Zeit („Bis später“) und Essen („Mahlzeit“). 2014 bearbeitete er den Roman „Nullzeit“ von Juli Zeh für das Theater Bonn, 2015 wurde sein Stück „Die Ermüdeten oder Das Etwas, das wir sind“ am Schauspiel Leipzig uraufgeführt, im März 2017 das Auftragswerk „Nacht ohne Sterne“ am Slowakischen Nationaltheater in Bratislava.

Bernhard Studlar lebt als freischaffender Autor in Wien.


Die URAUFFÜHRUNG von Max und Moritz (M&M) – Da ist noch was im Busch! war am 27.03.2014 im Theater Rabenhof Wien.


Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

 

 

 

 

 

 

 

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