INDIEN – eine Schnitzeljagd durch die deutsche Provinz
von Josef Hader und Alfred Dorfer
Bearbeitung NEUES GLOBE THEATER

Das Kultstück über die zwei sympathischen Unsympathler in einer eigenen hochdeutschen Fassung: Der Schnitzeltester Heinz Bösel geht zusammen mit seinem Kollegen Kurt Fellner auf Inspektionsreise durch die vermeintliche Brandenburger Servicewüste und macht den Wirten das Leben schwer…  Bis einem die Lachtränen kommen!


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Inhalt:

Indien – Sehnsuchtsland von Kurt Fellner, seines Zeichens technische Aufsichtskraft im Außendienst des Fremdenverkehrsamtes Brandenburg. Zuständig im Hotel- und Gaststättengewerbe u.a. für die Kontrolle und Beanstandungen unhygienischer Klobürstenhalterungen, mangelhaft installierter, schweißresitenter Saunageländer und sich zu gefährlichen Stolperfallen aufrollender Bodenbeläge. Also für die Dinge, die das Leben erst richtig lebenswert machen!

Als verlängerter Arm des Gesetzes begibt er sich mit seinem Kollegen, dem Restaurant-Inspektor Heinz Bösel, auf Dienstreise in die vermeintliche Servicewüste Brandenburg: Einer testet die Betten, einer die Schnitzel. Und sie entdecken auf dieser Tour de Force, was echte Männerfreundschaft ausmacht: saufen, streiten, sich versöhnen.

Aus der Fahrt durch die brandenburgische Provinz wird somit auch eine Reise zu sich selbst. Am Ende dieser bissigen Gaudi über zwei sympathische Unsympathler obsiegt der Krebs. An dem einer der beiden verreckt. Aber vielleicht wird er ja, wie man in Indien glaubt, wiedergeboren. Wahrscheinlich dann als Gemüse, er war doch fast ein Vegetarier. Zu wünschen wäre es ihm!

Eingerahmt wird dieser komödiantische Selbsterfahrungs-Trip in die Tourismus-Branche von live gesungenen Schlagern aus den Höhen und Tiefen der deutschen Unterhaltungskultur.

Theodor W. Adorno sagte über die Wirkung des Schlagers und seine gesellschaftliche Funktion: „Schlager beliefern die zwischen Betrieb und Reproduktion der Arbeitskraft Eingespannten mit Ersatz für Gefühle überhaupt, von denen ihr zeitgemäß revidiertes Ich-Ideal sagt, sie müssten sie haben.“

Dem ist nichts hinzuzufügen…


Indien heißt die erfolgreich verfilmte Tragikomödie von Josef Hader, einem der bekanntesten und populärsten Schauspieler und Kabarettisten Österreichs (2017 war sein Spielfilm WILDE MAUS im Kinos zu sehen, bei dem er neben Hauptrolle und Drehbuch erstmals auch die Regie übernommen hat), und seinem Kollegen Alfred Dorfer. Ein Stück für zwei Vollblutkomödianten, angesiedelt irgendwo zwischen Gerhard Polt und Loriot. In unserer Fassung unterstützt von unserer Schlager-singenden Geheimwaffe in gleich mehreren Rollen und verpflanzt ins schöne Brandenburg, welches hier stellvertretend für den ganz speziellen Charme der deutschen Provinz herhalten darf.

Freuen Sie sich auf:
Andreas Erfurth – als meist schlecht gelaunten Schnitzeltester Heinz Bösel.
Kai Frederic Schrickel / Sebastian Bischoff – als übermotivierte, nervtötende Aufsichtskraft im Außendienst Kurt Fellner.
Kilian Löttker – als Schlager-Geheimwaffe im ewigen Kampf zwischen Weinen und Lachen.

Gefördert durch die Landeshauptstadt Potsdam.

Pressestimmen:

DEWEZET (Hameln), PNN (Potsdam), Donaukurier (Neuburg an der Donau) und TAZ (Berlin)

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